Die Bombardierung Erdings

Über 120 Menschen starben in der Erdinger Innenstadt am 18. April 1945. Zum Jahrestag hat der Erdinger Historiker Giulio Salvati mit der Unterstützung des Museum Erding einen kurzen Dokumentarfilm gedreht, welcher den Ablauf und die Hintergründe beleuchtet. Der Zeitzeuge Josef Miethaler und der Flugzeugexperte Thorsten Blaschke kommen zu Wort.

Die Luftschlacht bei Erding am 24. April 1944

Am 24. April 1944 befanden sich über 700 Flugzeuge im Erdinger Raum, um den Fliegerhorst Erding zu bombardieren. Eine Luftschlacht bei Erding folgte. Unbekannte Unterlagen aus den US-Archiven dokumentieren diesen Angriff.

Paplicki. Eine Spurensuche in Notzing

Henryk Paplicki war einer von über tausend polnische Zwangsarbeiter, die während des Krieges aus seinem Dorf deportiert wurde. Nach dem Krieg stellte sich ihm die Frage, sollte er nach Australien auswandern oder in Notzing bleiben?

Ein Erdinger Schmähgedicht

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden tausende US-Truppen auf das Gelände auf und um den Fliegerhorst Erding einquartiert. Wie der unbekannte Verfasser des Gedichts anmerkt, so bedeutete die Ankunft der US-Armee als Sieger auch, dass die eigene Mannhaftigkeit in Frage gestellt wurde. Nach dem Krieg schienen die Neuankömmlinge alles zu haben, wovon die meisten nur träumen konnten: das Essen, das Geld, die Filme und auch die neueste Musik. Auf wen würden die Frauen nur hören?